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Aus der Not geboren

Zehn Kinder und junge Menschen haben wir mit ihren Müttern in diesen zwei Jahren nach Österreich eingeladen und ihnen dringend notwendige medizinische Hilfe ermöglicht.



Mark im Orthopädischen Spital Speising vor seiner Operation mit seiner Mutter und Natalja


Taubstumme Kinder mit minimalem Hörvermögen lernen hören und sprechen, ein junger Bursch im Rollstuhl kann wieder gehen, manche haben eine Herzoperation bekommen, andere arbeiten mit Therapeuten daran, ihre schwierige Lage zu meistern. Allen gemeinsam ist, dass sie eine reale Chance haben, ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern und einen großen Schritt zu einem normalen Leben in der Gesellschaft machen können.

Die Moskowiter führen ihren Krieg vor allem gegen die Zivilbevölkerung der Ukraine, um den Selbstbehauptungswillen der Menschen zu brechen. Das steckt hinter den unsäglichen Grausamkeiten und dem Völkermord, für den sich Diktator Putin und seine Soldateska hoffentlich bald vor einem internationalen Strafgericht verantworten müssen.

Zu diesen Verbrechen zählt auch die Zerstörung der medizinischen Infrastruktur, die Bombardements von Krankenhäusern und Geburtskliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen, die Verschleppung und der Raub von Frauen samt den Neugeborenen aus Entbindungsheimen, die Vertreibung von Ärzten aus Gesundheitseinrichtungen.



Die taubstumme Ala mit ihrer Mutter auf dem Weg ins Krankenhaus nach Wien


Die ersten Kriegsmonate waren Monate größter Not. Vor dem Zugriff der Mörder aus Moskowien wurden ganze Spitäler im Osten und Süden der Ukraine evakuiert, Ärzte und Patienten wurden in die Westukraine in Sicherheit gebracht. Dadurch waren die Krankenhäuser der Westukraine hoffnungslos überfüllt und überlastet. Auch schwer verwundete Soldaten mussten versorgt werden. Blaulichtkonvois trafen aus dem Kriegsgebiet immer wieder in Lemberg ein und immer öfter fuhren sie nach Polen weiter, das sich um diese Soldaten annahm und hunderten das Leben rettete. Auch Österreich übernahm schwer verwundete Menschen aus der Ukraine.


Unser Projekt schuf für Kinder und junge Menschen, die ebenfalls dringend ärztliche Hilfe brauchten, und in dieser Not keine Chance auf einen Platz in einem Krankenhaus hatten, einen Korridor in eine nachhaltig bessere, gesunde Zukunft. Oliver und Natalja nebst anderen freiwilligen Helfern und unsere Spender:Innen und Unterstützer:Innen haben dadurch tatsächlich Menschenleben gerettet.

 
 
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